Förderverein „Kultur- und Heimatpflege Neuhof e.V.“
Willkommen
„Schön, daß Sie uns gefunden haben.“
harmlose Wespen
Die Weibchen graben ihre Nester selbst in der „Steilwand aus Lehmputz“, keine Vorbohrungen nötig. Den Aushaub vermischen sie mit Wasser und bauen daraus einen “Wasserhahn”. Als Nahrung für die Nachkommen werden ausschließlich Rüsselkäferlarven eingebracht. Natürlich erfolgt auch eine Eiablage. Zum Schluß wird der Eingang des Nestes mit dem Material des Wasserhahns verschlossen.
Sie fragen sich sicher, warum Schornsteinwespe, wo sie doch einen Wasserhahn baut. Die Schornsteinwespe “legt, zwar selten, ihre Nester auch in ebenerdiger, vegationsloser Erde an” und dann sieht der Vorbau einem Schornstein ähnlich.
2012 war die erste Nestanlage in dem Lehmputz, der die Tonkinstäbe zusammen hielt.
Die damals schon vorhandenen zwei „Steilwände aus Lehmputz“ wurden erst nach und nach angenommen.
Schornsteinwespe (Odynerus spinipes)
Rüsselkäferlarven, die Nahrung für ihre Nachkommen. Beim Eintrag geht schon mal eine Larve verloren. Hier sind aber viele auf einem Fleck, wurde ein Nest (oder Nester) ausgeraubt ? Die Larven werden von den Wespen jetzt nicht mehr beachtet. Sie sind übrigens nicht tot, nur gelähmt und bleiben daher länger „frisch“.
Bei der Arbeit
Das „Eichhörnchen“ holt Nüsse
Das „Eichhörnchen“ holt Nüsse
Das „Eichhörnchen“ holt Nüsse
Der Nestbau hat gerade erst begonnen. Links an einer natürlichen Lehmwand, die es leider nicht mehr gibt.
Meine „Steilwände aus Lehmputz“.
Gegenspieler
Schornsteine ? Wasserhähne !
© Förderverein „Kultur- und Heimatpflege Neuhof e.V.“, Wilfried E. Hofmann