Förderverein „Kultur- und Heimatpflege Neuhof e.V.“
Willkommen
„Schön, daß Sie uns gefunden haben.“
Er kann alles bestätigen.
Männchen der Gehörnten Mauerbiene (Osmia cornuta) & der Rostroten Mauerbiene (Osmia bicornis) schlüpfen Tage vor ihren Weibchen, also heißt es Kraft tanken für wichtige Aufgaben.
Sind die Weibchen endlich geschlüpft, wird es hektisch. Der ganze Bienen-Mann ist dann gefragt. Schnell muß man sein. Die Konkurrenz ist groß und schläft nicht.
Arme Mädchen, gerade geschlüpft, noch nicht gefrühstückt und dann das - wüste Rangelei. So muß das sein, das wird was.
Danach beginnt das Weibchen mit der Suche nach einer geeigneten Nistmöglichkeit. Ist es fündig geworden, werden Pollen gesammelt. Nach jeweils einer kurzen Inspektion des Nestes, krabbelt es rückwärts rein, um sich die Pollen aus der Bauchbürste zu streifen. Sind genug davon eingetragen, wird ein Ei gelegt. Dann “mauert” es eine Trennwand und schon ist Zelle 1 fertig. Es folgen Zelle 2 bis Zelle -?-, je nach Länge der Niströhre. Die letzte Zelle bleibt leer. Der endgültige Verschluß ist bis zu 12 mm stark. (= sehr kurze Kurzfassung)
Nestinspektion vor Polleneintrag - beim „Mauern“ - noch offene Nester der O. bicornis („sichelförmige Türschwelle“) - fertig
Der endgültige Nestverschluß liegt ein Jahr später als „Felsbrocken“ im Wb-Stand und ein großes Loch zeigt: die Mauerbienen sind geschlüpft.
Männchen schlüpfen wieder zuerst, ruhen sich aus, suchen und finden Weibchen s.o. Die Arbeit haben dann die Weibchen.
harmlose Wespen
Gegenspieler
© Förderverein „Kultur- und Heimatpflege Neuhof e.V.“, Wilfried E. Hofmann