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Förderverein „Kultur- und Heimatpflege Neuhof e.V.“
“Wie arm wäre unser Leben und unsere Welt ohne die Fülle von Blumen, Kultur- und Arzneipflanzen sowie den natürlichen Reichtum an Blütenpflanzen, den wir  - fast unbemerkt - durch die Blütenbestäuber erhalten! Kein Mensch wäre in der Lage, diese Dienstleistung zu ersetzen  – auch nicht mit modernster Technik!”
„Annähernd  50% der „Unkräuter“ zählen zu den gefährdeten Pflanzen oder sind vom Aussterben bedroht. Bedroht ist dadurch natürlich auch die Existenz vieler Insekten, Kleintiere und Vögel.“
Jetzt beginnt die Arbeit der Lobbyisten. Während die Einen noch nach den Ursachen forschen, wissen Andere schon wer nicht Schuld hat.  Ein Gegengutachten wird das andere jagen. AND THE WINNER IS .. ?   
 „Forscher weisen dramatisches Insektensterben in Deutschland nach.“ „Das Insektensterben hat bereits fatale Auswirkungen auf den Bestand der Vögel, denen Insekten als Nahrung dienen.“
Die Flügeltüren sind mit einem Gitter versehen (2 x 2 cm, ummantelt); nicht nur Schutz vor Vögeln. Abstand zwischen Gitter und Nisthilfen mindestens 10 - 15 cm. Ab Anfang/Mitte November schraube ich ein Gestell, bespannt mit Sackleinen, davor. Die Nisthilfen sind so vor Schlagregen, Schneestürmen und -verwehungen geschützt. Der Optik wegen, manchmal mit Tannengrün verziert.
Mein Wildbienenstand, der die Welt leider nicht rettet. Einigen der 560 Wildbienenarten, die es in Deutschand gibt/gab bietet er aber eine Möglichkeit zum Nisten, harmlosen Lehm-, Grab- und Wegwespen übrigens auch.
Er steht an einem Rundwanderweg mit direktem Anschluß an die Wanderwege „Karstwanderweg“ und „Grünes Band Deutschland/Harzer Grenzweg“. In unmittelbarer Nähe sind der Baumlehrpfad und der Gipsbrennofen des Fördervereins sowie die Stempelstelle 192 der Harzer Wandernadel. Er wird gesehen und regt zu vielen Fragen an. Viele Leute haben hier zum ersten Mal das Wort -Wildbienen- gehört.
Übrigens: Hummeln, Schwebfliegen, Schmetterlinge, Florfliegen, Marienkäfer usw. nisten nicht in Insektenhotels, wohnen dort nicht und überwintern da auch nicht. Auch nicht in speziellen Hummel- bzw. Florfliegenstuben. Sie tun es einfach nicht.
2016
2017
Es sind Auschnitte aus Insektenhotels, aber -Ehrenwort-, was Sie nicht sehen ist auch nicht besser. Für Bauschutt und sonstige Abfälle gibt es andere Möglichkeiten der Entsorgung.
Bohrungen in sehr trockenem Hartholz  (hier Buche) (3 - 8 mm Ø mit jeweils etwa 10-facher Tiefe) Nicht in die Stirnseiten bohren. Saubere nicht ausgefranzte  Eingänge sind ein Muß,  Verletzungsgefahr der Flügel droht sonst.  Niströhrchen  (4 - 9 mm Ø und 12 cm Länge) Der Eingang ist nicht scharfkantig. Eine Seite verschließen ich mit Lehmputz, muß sein.  Lose in kleine Kästchen gelegt, kann man   sie leichter zur Reinigung  oder zum Austausch entnehmen.   „Steilwand aus Lehmputz“   Kästchen (H/B/T je ca. 20 cm +)  mit Lehm-Oberputz gefüllt. Trockenzeit: 5 - 6 Monate  an der frischen Luft.  Lehmputz pur ! Mit Vorbohrungen zum Anlocken.   (10 mm Ø und ca. 10 mm Tiefe)
Ich biete nur Materialien an, die von Wildbienen und Solitärwespen zur Nestanlage genutzt werden können und auch genutzt werden.
Daß ich die richtigen Nisthilfen anbiete, können Sie auf den folgenden Seiten nachprüfen. Ich verspreche Ihnen, Sie werden glückliche Wildbienen und Lehmwespen sehen. Ihre jeweiligen „Gegenspielerinnen“ sehen auch nicht unglücklich aus.
© Wilfried E. Hofmann, FV „Kultur- und Heimatpflege Neuhof e. V.“                                                            
BfN, Bundesamt für Naturschutz  
„Schön, daß Sie uns gefunden haben.“