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Förderverein „Kultur- und Heimatpflege Neuhof e.V.“
So schön kann Wildbiene sein
Colletes daviesanus  
Gemeine Seidenbiene,  Buckel-Seidenbiene oder Rainfarn-Seidenbiene
Sie überlegt, ob sie heute ihr Nest in Holz oder in Lehmputz anlegt ! Mai 2010 ging unser Wildbienenstand in „Betrieb“ und schon im August hatte die Seidenbiene auch die Bohrungen in Holz für sich entdeckt, obwohl sie es lt. Literatur gar nicht durfte und teilweise immer noch nicht darf.
Nester in Holz und in Lehmputz Die Nestverschlüsse aus Drüsensekreten sind „cellophanartig schimmernd” und liegen etwa 1 - 1,5 cm hinter dem Nesteingang. Taschenlampe !
Jetzt kommt, na klar, die Gegenspielerin:
Fleischfliege  (Miltogramma punctatum)
Ich hatte mehrmals das “Glück”, diese Fliege beobachten zu können. Sie folgt im Abstand von etwa 3 - 5 m der Seidenbiene auf deren Flug zum Nest. (Gleiche Flughöhe, gleiche Geschwindigkeit.) Dort wartet sie, bis die Biene ihr Nest verläßt, um an den Pollen/Nektar-Eintrag ihre Eier abzulegen. Sie muß oftmals sehr lange warten, die Seidenbiene hat es nicht so eilig. Wenn es ihr zu lange dauert, schaut sie schon mal nach. Ihr ist es übrigens nicht entgangen, daß die Seidenbiene in Lehmputz und in Holz nistet. Wer ihr den Nestausgang öffnet, konnte ich nicht nachlesen.
                                                                               Aushub nach Nestanlage
Seidenbiene
Pelzbiene
© Wilfried E. Hofmann, FV „Kultur- und Heimatpflege Neuhof e. V.“                                                            
„Schön, daß Sie uns gefunden haben.“