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Förderverein „Kultur- und Heimatpflege Neuhof e.V.“
2017 neu eingestellt.
Meine „Steilwände aus Lehmputz“, Stand Mai 2017. Wo ist noch Platz für Pelz- und Seidenbiene ? Die Schornsteinwespe (Odynerus spinipes) hat 2016 und 2017 voll zugeschlagen.
Das „Eichhörnchen“ holt Nüsse
Das „Eichhörnchen“ holt Nüsse
Die Weibchen graben ihre Nester selbst in der „Steilwand aus Lehmputz“, keine Vorbohrungen nötig. Den Aushaub vermischen sie mit Wasser und bauen daraus einen “Wasserhahn”. Als Nahrung für die Nachkommen werden ausschließlich Rüsselkäferlarven eingebracht.  Natürlich erfolgt auch eine Eiablage. Zum Schluß wird der Eingang des Nestes mit dem Material des Wasserhahns verschlossen.
Sie fragen sich sicher, warum Schornsteinwespe, wo sie doch einen Wasserhahn baut. Die Schornsteinwespe “legt, zwar selten, ihre Nester auch in ebenerdiger, vegationsloser Erde an” und dann sieht der Vorbau einem Schornstein ähnlich.
Das „Eichhörnchen“ holt Nüsse
Der Nestbau hat gerade erst begonnen. Links an einer natürlichen Lehmwand, die es leider nicht mehr gibt.
Rüsselkäferlarven, die Nahrung für ihre Nachkommen. Die Larven werden von den Wespen jetzt nicht mehr beachtet. Sie sind übrigens nicht tot, nur gelähmt. Welch ein Unterschied !
DIE Gegenspielerin der Schornsteinwespe Bunte Goldwespe  (Chrysis viridula)
Sie gräbt auch schon verschlossene Nester auf, um ihre Eier an die verpuppte und eingesponnene Larve der Schornsteinwespe zu legen, von der sich dann die geschlüpfte Goldwespen-Larve ernährt.
2012 war Nestanlage in dem Lehmputz, der die Tonkinstäbe zusammen hielt.
Bei der Arbeit
Eine bunte Gegenspielerin
Die damals schon vorhandenen zwei „Steilwände“ wurden nach und nach angenommen und dann .. siehe oben.
© Wilfried E. Hofmann, FV „Kultur- und Heimatpflege Neuhof e. V.“                                                            
„Schön, daß Sie uns gefunden haben.“