.
© Wilfried E. Hofmann, 2015
Förderverein “Kultur- und Heimatpflege Neuhof e.V.”  
Lehmwespen           Wildbienen            & mehr 
Das Gitter (2 x2 cm, ummantelt) schützt vor Vögeln. Im Herbst oder Winter wüßten die Meisen, wo eventuell Nahrung zu holen ist. Das heißt aber auch, das Gitter sollte nicht bündig an den Nisthilfen anliegen,  das wäre kein Schutz. Abstand bei mir: mindestens 15 cm und mehr.   Nur die Lehmwespen haben ein paar Schwierigkeiten beim Einflug. Die Larven, die sie eintragen, sind schwer und manchmal so groß wie die Wespe selbst. Ich empfehle trotzdem: 2 x 2 cm, ummantelt. Nicht größer. Alle Anderen kommen sehr gut damit zurecht, selbst die “dicke Pelzbiene”.
Meine “Steilwand aus Lehmputz” (in Kästchen, H/B/T je 20 +) Lehmputz ist mit dem Fingernagel kratzbar, also können spätere Nutznießer damit was anfangen. WICHTIG: In die Kästchen nur Lehmputz einbringen, kein Stroh, keine Steine, keine Holzstücke oder ähnliches beimischen oder einbauen. Trockenzeit: gut 5 Monate im Freien.
An Insektenhotels steht oftmals: “Bitte Abstand halten”. Wer ist gemeint?             
    Ich biete zwei Varianten an, mit Vorbohrungen     (10 mm Ø und ca. 10 mm Tiefe)     für Pelz- und Seidenbienen     und ohne Vorbohrungen für die Schornsteinwespe.
Bohrungen in trockenem Hartholz. (Buche/Eiche) Nicht in die Stirnseite bohren. Ich bohre von 2,5 - 8 mm Ø mit jeweils gut 10-facher Tiefe.
Unser Wildbienenstand Der Stand sieht -absichtlich- so ganz anders aus, als die Insektenhotels, die Sie sicher schon gesehen haben. Es sind keine festen Nisthilfen (Lehm-, Strohwände usw.) eingebaut. Alles ist beweglich. Platz zum Eintragen weiterer Nisthilfen ist auch vorhanden. Ein Insektenhotel einmal hingestellt und sich nie mehr darum kümmern müssen, ist ein Märchen aus der Werbung.
So nicht !
Hier will und kann keine Biene bzw. Lehmwespe nisten !
Mehr unter “Untaugliche Nisthilfen” auf der Link-Seite.
Lehmputz ist unter dem Namen -Lehmputz-  in Baumärkten erhältlich, leider nicht in allen. 
Den Erfolg haben Sie sicher gesehen.
Weitere sehr beliebte Nisthilfen
Die Niströhrchen (4 - 8 mm Ø und 12 cm Länge) werden sehr gut angenommen. Ich verschließe sie hinten mit Lehmputz und lege sie lose in kleine Kästchen. (Bezugsquelle steht unter “Links”)
Vereinzelt gibt es auch noch Tonkinstäbe, die aber nach 5 Jahren langsam ausgedient haben.
Winterschutz/Winterkleid Ein Gestell, bespannt mit Sackleinen, schützt ab Anfang/Mitte November den Stand vor Schlagregen, Schneestürmen  und -verwehungen. Der Optik wegen, mit Tannengrün verziert.
Florfliegen an der Rückwand, hinter den Nisthölzern. Sie versammeln sich kurz vor dem “Winterkleid”. Nicht jedes Jahr.
Nisthilfen                                    So ist unser Stand “eingerichtet” - erfolgreich, wie Sie noch sehen werden.
Eine Funktion des Schutzgitters haben Sie kenngelernt. Es gibt noch ein paar mehr.
Florfliegenkasten muß nicht sein!